Mit zu Ecuador gehörig finden sich 1000 km westlich der Küste das Archipiélago de Colón, das Kolumbusarchipel, besser bekannt als die Galapagos Inseln. Dieser Archipel im Ostpazifik besteht aus 13 Inseln mit einer Fläche von 10 km² sowie vielen 100 kleineren bis winzigen Inseln. Die Hauptstadt ist Puerto Baquerizo Moreno. Mit einer einzigarten Tier- und Pflanzenwelt, paradiesischen Stränden, aktiven Vulkanen und einer einmaligen Unterwasserwelt locken die Inselgruppen die Touristen heran. Zu erreichen sind die Inseln mit dem Schiff von Ecuador aus oder sie können direkt angeflogen werden. Die Inseln Santa Cruz, Isabela, San Cristobal, Baltra und Floreana sind besiedelt. Aufgrund der großen Artenvielfalt und dem sensiblen Ökosystem gehören die Galapagos Inseln zum UNESCO Weltkulturerbe und stehen unter Naturschutz.

 

 

 

 

 

 

Galapagos Reisezeit – welche Monaten sind die Besten ?

Das ganze Jahr über besteht die Möglichkeit, die Inseln zu besuchen. Von Januar bis Juni ist Regenzeit auf den Galapagos Inseln mit einer Spitze der Niederschläge im April. Der aus dem Norden kommende nährstoffreiche Niñostrom bringt warmes Wasser mit sich. In dieser Zeit lock die Unterwasserwelt mit herrlichen Eindrücken. Es handelt sich um die wärmere Jahreszeit der Galapagos Reisezeit. Das restliche Jahr fallen kaum Niederschläge, die Temperaturen sind etwas kühler durch den aus dem Süden kommenden Humboldtstrom. Das Meer ist unruhiger und die Zeit eignet sich weniger zum Tauchen oder Schnorcheln. Obwohl die Inseln in Äquatornähe liegen, ist das Klima gemäßigt. Um Wale zu beobachten, sollten die Galapagos Inseln von Juli bis September besucht werden, weil sich dann diese riesigen Meeressäugetiere vor Ort befinden. Für Ecuador Reisen ist Galapagos ein außergewöhnlich schönes Reiseziel.

Wissenswertes über die Galapagos Inseln

Der Archipel liegt auf der tektonischen Nasca-Platte, welche sich über einer Magmakammer befindet. Daher gibt es auf den Inseln bis heute aktive Vulkane, welche eine bizarre Landschaft formen.
Spanier entdeckten 1535 durch Zufall die Galapagos Inseln. Niemand vermutete soweit vom Festland entfernt noch Inselgruppen. Im 17. Jahrhundert dienten die Inseln den Seeräubern als Versteck. 1832 gingen sie in den Besitz von Ecuador über und es fand eine dauerhafte Besiedlung der großen Inseln statt. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln und entwickelte durch die einmalige Tierwelt seine Evolutionstheorie. Ab 1934 dienten die Inseln teilweise als Strafkolonien bis sie 1959 zum Nationalpark erklärt wurden. 40 Prozent der vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt kommen nur auf diesem Archipel vor, weshalb sie einen besonderen Schutz verdienen. Es sind auch die Galapagos-Riesenschildkröten, die dem Archipel seinen Namen gaben. Galapagos kommt aus dem spanischen und bedeutet Wulstsattel. Der Panzer der Riesenschildkröten wirkt im Nacken wie ein aufgewölbter Sattel. Der Tourismus ist für die Inseln die größte Einnahmequelle, aber auch die größte Bedrohung für das Ökosystem, so dass eine strenge Reglementierung herrscht.

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