Buenos Aires ist mehr als eine politische Hauptstadt.
Die Stadt ist das kulturelle Zentrum Argentiniens und prägt das Land bis heute. Geschichte, Einwanderung und Gegensätze haben eine Metropole entstehen lassen, die europäisch wirkt und doch eindeutig südamerikanisch ist.
Buenos Aires ist die Hauptstadt von Argentinien mit über 13 Millionen Einwohnern in den angrenzenden Regionen. Seit dem Jahre 2005 steht sie unter dem Schutz der UNESCO, wurde als Stadt des Designs ausgezeichnet und erstreckt sich über eine Fläche von 202 km² auf 25 Meter Höhe. Die Gliederung von Buenos Aires umfasst 48 Barrios: Agronomía, Almagro, Balvanera, Barracas, Belgrano, Boedo, Caballito, Chacarita, Coghlan, Colegiales, Constitución, Flores, Floresta, La Boca, La Paternal, Liniers, Mataderos, Monte Castro, Montserrat, Nueva Pompeya, Núñez, Palermo, Parque Avellaneda, Parque Chacabuco, Parque Chas, Parque Patricios, Puerto Madero, Recoleta, Retiro, Saavedra, San Cristóbal, San Nicolás, San Telmo, Vélez Sársfield, Versalles, Villa Crespo, Villa del Parque, Villa Devoto, Villa General Mitre, Villa Lugano, Villa Luro, Villa Ortúzar, Villa Pueyrredón, Villa Real, Villa Riachuelo, Villa Santa Rita, Villa Soldati, Villa Urquiza.
Die Barrios sind der Schlüssel zum Verständnis von Buenos Aires.
Jedes Viertel besitzt einen eigenen Charakter, ein eigenes Tempo und eine eigene Geschichte. Wer die Stadt kennenlernen möchte, sollte nicht nur Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern Zeit in den einzelnen Stadtteilen verbringen.
Buenos Aires liegt an der Ostküste Argentiniens am Río de la Plata, einem der breitesten Mündungsflüsse der Welt. Die Stadt erstreckt sich entlang des westlichen Ufers und verbindet europäische Architektur mit lateinamerikanischer Lebensfreude. Uruguay ist nur eine kurze Fährfahrt entfernt, was Buenos Aires zu einem idealen Ausgangspunkt für Reisen in die Region macht.
Die Gründung von Buenos Aires geht auf die Jahre 1536 bis 1541 zurück, und wurde am 2. Februar 1536 von Pedro de Mendoza als Puerto de Nuestra Señora Santa María del Buen Ayre („Hafen unserer Lieben Frau [der Heiligen] Maria der guten Luft“) gegründet. Der Name soll aufgrund der günstigen Winde von Rio de Plata ausgewählt worden sein. Nach der Ankunft am Ufer von Buenos Aires mit 1600 Mann und 16 Schiffen befehligte Pedro de Mendoza den Querandi Indianern, welche Jäger und Sammler waren, Essen für seine Truppen zu besorgen. Infolgedessen kam es immer wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen, so dass Mendozas Männer die Siedlung im Jahre 1541 aufgeben mussten.
Die zweite Gründung der Stadt war von 1580-1776 und geht auf Juan de Garay zurück. 1580 hieß die Stadt Ciudad de la Santísima Trinidad y Puerto Santa María de los Buenos Aires („Stadt der Heiligen Dreifaltigkeit und Hafen der Heiligen Maria der guten Lüfte“). Da Buenos Aires stark von der Viehzucht aus der umliegenden Pampa Region abhängig war erschwerte es das Siedeln in der Zone um Buenos Aires.
In den Jahren 1776 bis 1810 wurde Buenos Aires zur Hauptstadt des Vizekönigreichs Rio de Plata und unter der Einfuhr von afrikanischen Sklaven stieg die Bevölkerung stark an. Die schwarze Bevölkerung machte in dieser Zeit 1/3 der Gesamtbevölkerung von Buenos Aires aus. 1806 kam es einem kurzen Koalitionskrieg mit britischen Gruppen, der aber mit Hilfe von Santiago de Liniers und seinen Anhängern niedergeschlagen werden konnte.
Von 1810 bis 1880 gab es einen Unabhängigkeitskampf und eine Rosas Diktatur. 1810 wurde der spanische Vizekönig Baltasar Hidalgo de Cisneros aus der Stadt vertrieben und 1816 wurden die Vereinigten Provinzen des Rio de la Plata als unabhängig erklärt. 1829 wurde von Governeur Juan Manual de Rosas die Verwaltung von Buenos Aires übernommen, 1835 wurde er wiedergewählt und mit einer außerordentlichen Gewalt kam seine Macht der eines Diktatoren gleich. Im Jahre 1852 gab es ein Gefecht mit Truppen aus Brasilien, Uruguay und des Don Justo Jose de Urquiza von denen er geschlagen wurde. Ab diesem Jahr öffnete sich die Stadt für Einwanderer aus Europa.1880 wurde Buenos Aires zur Hauptstadt von Argentinien erklärt und wurde im 1890 die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika. Schon um die Jahrhundertwende gab es 1 Million Einwohner in Bueno Aires.
1913 wurde die erste U-Bahn in Lateinamerika eingeweiht und bliebt bis 1969 zur Eröffnung der Metro von Mexiko die Einzige. In den 30 er Jahren wurden die Hauptstraßen Santa Fe, Cordoba und Corrientes festgelegt, die bis heute den meisten Verkehr der Stadt führen. Nach dem 2. Weltkrieg lebe 1/3 der Bevölkerung Argentiniens in Buenos Aires.
Nach dem Sturz der Präsidentin Isabel Martinez de Peron 1976 kam es bis 1983 zu einer Militärdiktatur, in der schätzungsweise 30000 Menschen starben. 1983 nach der Niederlage im Falkland Krieg wurde das Militär stark geschwächt und musste demokratische Neuwahlen zulassen. Unter Carlos Menem und dem Wiedereinzug der Demokratie gab es ein starkes Wirtschaftswachstum. In den Jahren 1992 und 1994 gab es gewalttägige Anschläge in Buenos Aires, zu denen bis heute gedacht wird.
Die Geschichte von Buenos Aires ist bis heute im Stadtbild sichtbar. Plätze, Denkmäler und Straßennamen erinnern an politische Umbrüche, Einwanderung und Widerstand. Diese Vergangenheit erklärt, warum die Stadt politisch wachsam, kulturell offen und emotional intensiv ist.
Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens, bietet das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Klima, das Touristen bei der Reiseplanung berücksichtigen sollten.
Fazit zur Reisezeit:
Wer Buenos Aires entspannt erleben möchte, reist im Frühling oder Herbst. Diese Monate bieten angenehmes Wetter, weniger Hitze und ideale Bedingungen für Stadtbesichtigungen.
Die öffentlichen Verkehrsmittel in Buenos Aires sind gut ausgebaut und umfassen verschiedene Optionen:
Für Besucher ist die SUBE‑Karte unverzichtbar. Sie erleichtert die Nutzung von U‑Bahn, Bus und Zug und spart Zeit im Alltag. In den Abendstunden sind Taxis und Fahrdienste wie Uber eine sichere und bequeme Alternative.
Buenos Aires wird oft als die Hauptstadt des argentinischen Fußballes angesehen, mit 14 Stadien und 7 Erstligaclubs spielt der Fußball eine ganz besondere Rolle. Die bekanntesten Erstligaclubs von Buenos Aires sind CA Boca Juniors und CA River Plate die im Superclassico, einem der beliebtesten Fussballspiele aufeinandertreffen.
Nach dem Fussball sind Pferderennen besonders beliebt und auf 2 bekannten Pferderennbahnen, dem Hipodromo Argentino de Palmero und einer anderen Rennbahn in San Isidro gibt es die Möglichkeit zu Wetten. Ebenso ist das Polo zu Pferd weit verbreitet und die Reichen genießen damit ihr Wochenende.
Leider konnte sich Buenos Aires bei 3 Nominationen 1956,1968 und 2004 nie bei der Vergabe der olympischen Sommerspiele durchsetzen.
Fußball ist in Buenos Aires mehr als Sport.
Er ist Teil der Identität, der Nachbarschaften und des sozialen Lebens. Ein Stadionbesuch gehört für viele Reisende zu den intensivsten Erlebnissen der Stadt.
Das Teatro Colon ist eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt und wurde 2010 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Mit 187 Theatersälen wird Buenos Aires als Hauptstadt des Theaters bezeichnet, es werden fast durchgängig 400 verschiedene Theateraufführungen geboten. New York kommt nur auf 135 Säle und Paris auf 150. Eine Vielzahl der Theater befinden sich in der Avenida Corrientes, die auch als Broadway von Buenos Aires bezeichnet wird.
Der Tango ist der beliebteste Tanz in Argentinien und Buenos Aires gilt als Welthauptstadt des Tangos. Die Anfänge des Tangos gehen auf die ärmeren Vororte von Buenos Aires zurück. Jährlich gibt es ein Tangofestival und eine Tango-Weltmeisterschaft, bei der die berühmtesten Tänzer antreten. Mit mehr als 70 Konzerten findet man einen einzigartigen Einblick in das Tango Tanzen und kann sich selbst probieren.
Tango ist kein Showprogramm, sondern Ausdruck von Geschichte, Sehnsucht und Alltag. Wer Tango wirklich erleben möchte, besucht eine Milonga und nicht nur eine Touristenveranstaltung.
Kultur findet in Buenos Aires nicht nur in Museen statt.
Sie spielt sich auf der Straße, in Cafés, Buchläden und Tanzlokalen ab. Besonders die Avenida Corrientes gilt als kulturelle Lebensader der Stadt.
Die Hauptstadt Argentiniens ist mit einer großen Dichte an Museen übersät, zu den Sehenswertesten zählen das Museum National der schönen Kunst, das Museum National der dekorativen Kunst, das Museum der Kunst von Hispano Fernandez Blanco, das Museum der lateinamerikanischen Kunst von Buenos Aires, das Museum der modernen Kunst, das Museum der Skulpturen Luis Perlotti, das historische Nationalmuseum und das naturwissenschaftliche Museum.
In Buenos Aires befinden sich mehr als 3500 Restaurants, die verschiedenste Spezialitäten servieren. Es gibt von der antarktischen Königskrabbe bis hin zum Empanada alles in der abwechslungsreichen argentinischen Küche, die von Einwanderern geprägt ist. Aus Italien gibt es leckere hausgemachte Tallarines, sizilianische Pasta oder verschiedenste Pizzakreationen. Von arabischen Zuwanderern wurden verschiedenste Gerichte mit Huhn integriert. Die Bandbreite der verschiedenen Speisen reicht von Ensalada Rusa über fiambre aleman bis hin zu Tamales.
Das klassische Essen in Argentinien ist Rind, dass entweder als Filet oder Rumpsteak über dem offenen Feuer am Spieß oder im Ofen zubereitet wird. In Argentinien gibt es mehr als 52 Millionen Rinder, die den Staat zu einem der größten Rinderproduzenten der Welt machen. Am Liebsten wird das deftige Essen mit einem Rotwein serviert.
Essen ist in Buenos Aires Teil der Kultur.
Es geht weniger um Trends, sondern um Qualität, Tradition und Gemeinschaft.
Die Sehenswürdigkeiten von Buenos Aires spiegeln die Geschichte, Kultur und Gegensätze der Stadt wider. Viele Orte lassen sich am besten im Zusammenhang mit den umliegenden Vierteln verstehen.
Diese Buenos Aires Sehenswürdigkeite sollten bei einem jeden Besuch der Hauptstadt Argentiniens auf dem Programm stehen:
Die Kathedrale von La Plata wurde von 1884 bis 1999 gebaut. Sie ist eine neugotische Kathedrale, Bischofskirche und ein Wahrzeichen der Stadt La Plata im Ballungszentrum von Buenos Aires. Die Planung der Kathedrale wurde von Pedro Benoit, Ernst Meyer und Emile Coutaret übernommen. Nach der Grundsteinlegung im Jahre 1884 begannen die Bauarbeiten 1898 und 34 Jahre später, 1932, wurde die Gottestätte eingeweiht und der erste Gottesdienst fand statt. Das 1940 integrierte Buntglas und Chorgestühl stammt aus München. Die 1947 eingebauten Fenster stammen aus Frankreich. Die endgültige Einweihung mit den beiden 11,7 Meter hohen Türmen erfolgte am 19. Februar 1999. Die Kathedrale zählt zu den schönsten Buenos Aires Sehenswürdigkeiten.
Das Museum der Naturwissenschaften wurde am 27. Juni 1812 gegründet und in der Geschichte des Museums gab es verschiedene Perioden wie: 1823-1882 Öffentliches Museum von Buenos Aires, 1883-1911 Nationales Museum, 1911-1931 Nationales Museum der Naturgeschichte, 1948-1956 Institut der Investigation für Naturwissenschaften, ab 1957 Argentinisches Museum der Naturwissenschaften Bernadino Rivadavia. Die Geschichte des Museums geht ins Jahr 1810 zurück, als Bernadino Rivadavia den Auftrag gab, dass die Provinzen traditionelle Elemente sammeln müssen, um sie dem Museum zu übergeben. 1937 wurde das neue, bis heute aktuelle Gebäude des argentinischen Museums der Naturwissenschaften eingeweiht. Folgende Kollektionen gibt es im Museum zu bestaunen: Vögel, Geologie, Aquarium, Malakologie, den Meeresboden, Antarktika, Paläontologie, Arthropoden, Geschichte des Museums, die Welt der Pflanzen, Amphibien und Reptilien, aktuelle Säugetiere, Osteologie, Hörsaal, Expositionen, eine Bibliothek und eine Themen-Bar.
Der Obelisk (El Obelisco) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Buenos Aires. Er befindet sich auf der Plaza de la República und wurde 1936 zur Feier des 400. Jahrestages der ersten Gründung der Stadt errichtet. Der Obelisk ist 67,5 Meter hoch und ein beliebtes Fotomotiv sowie ein Treffpunkt für viele Veranstaltungen und Demonstrationen.
Die Casa Rosada, der rosafarbene Präsidentenpalast, befindet sich am Plaza de Mayo und ist ein historisches und politisches Zentrum Argentiniens. Hier residiert der Präsident des Landes, und das Gebäude ist für seine markante rosa Farbe und seine historische Bedeutung bekannt. Besucher können das Museum in der Casa Rosada besichtigen, das zahlreiche Artefakte aus der argentinischen Geschichte zeigt.
Das Teatro Colón ist eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt und ein architektonisches Meisterwerk. Es wurde 1908 eröffnet und bietet eine hervorragende Akustik sowie eine prachtvolle Innenausstattung. Das Teatro Colón ist ein Muss für Musik- und Theaterliebhaber und bietet regelmäßig Aufführungen von Opern, Balletten und Konzerten.
La Boca ist ein farbenfrohes und lebhaftes Viertel, bekannt für seine bunten Häuser und die berühmte Caminito-Straße. Das Viertel hat eine starke Verbindung zum Tango und ist oft mit Straßenkünstlern und Tango-Tänzern belebt. La Boca ist auch die Heimat des berühmten Fußballstadions La Bombonera, wo die Boca Juniors spielen.
Puerto Madero ist das modernste Viertel von Buenos Aires und liegt direkt am Wasser. Es bietet eine Vielzahl von Restaurants, Bars und kulturellen Einrichtungen. Das Viertel ist ein Beispiel für erfolgreiche Stadtentwicklung und Modernisierung und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an.
Recoleta ist ein elegantes Viertel, bekannt für den Recoleta-Friedhof, auf dem viele berühmte Persönlichkeiten, darunter Eva Perón, begraben sind. Es ist auch ein Zentrum für Kunst und Kultur mit zahlreichen Museen, Galerien und kulturellen Veranstaltungen. Der Friedhof selbst ist ein architektonisches Meisterwerk und zieht viele Besucher an.
Palermo ist das größte Viertel von Buenos Aires und bietet weitläufige Parks, trendige Boutiquen und ein pulsierendes Nachtleben. Besonders der Parque Tres de Febrero ist ein beliebter Erholungsort für Einheimische und Touristen. Palermo ist auch bekannt für seine hippen Cafés, Restaurants und das lebendige Kulturleben.
San Telmo ist eines der ältesten Viertel von Buenos Aires und bekannt für seine koloniale Architektur, Antiquitätenmärkte und lebendige Tango-Szene. Die Kopfsteinpflasterstraßen und historischen Gebäude verleihen dem Viertel einen besonderen Charme. Jeden Sonntag findet hier der berühmte San Telmo Markt statt, der zahlreiche Besucher anzieht.
Der Temaiken Biopark ist ein Zoo in der Metropolregion von Buenos Aires und liegt 30 Minuten entfernt im Bezirk Belen de Escobar. Auf 178 Hektar Fläche gibt es mit mehr als 5000 Tieren das Wildleben von Argentinien zu sehen.
Die Basilika de Lujan liegt 70 Kilometer von Buenos Aires entfernt und bietet eine einzigartige Katholische Kirche zu sehen, die von 1890 bis 1935 gebaut wurde. Die Kirche ist 104 Meter lang, 68,5 Meter breit und 42 Meter hoch. Charakteristisch sind die beiden 106 Meter hohen Türme mit einem Kreuz auf der Spitze. Das Bauwerk wurde vom Franzosen Mutin Cavaille Coll konstruiert und die Kirche besitzt eine tolle Akustik, die sie zu einer der schönsten Kirchen Argentiniens macht. Seit 1998 ist die Basilika de Lujan Nationaldenkmal Argentiniens und wurde von 2005 bis 2009 restauriert. Auch wenn diese Buenos Aires Sehenswürdigkeit etwas außerhalb liegt ist Sie allemal ein Besuch wert.
Das Museo de Arte de Tigre in der Provinz von Buenos Aires ist in Bauwerk der Extraklasse und ist ehemals ein Ruder – und Tennisclub der in ein Museum transformiert wurde. Hier werden verschiedenste Kunstwerke seit 1990 direkt am Wasser ausgestellt. Die Einweihung des Kunstmuseums erfolge im Jahre 1978 als es vom Munizip zum Naturdenkmal deklariert wurde.
Diese Sehenswürdigkeiten bieten einen Einblick in die vielfältige Kultur und Geschichte von Buenos Aires und machen die Stadt zu einem faszinierenden Reiseziel für Besucher aus aller Welt.
Buenos Aires ist keine Stadt für Eile.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt eine Metropole voller Tiefe, Geschichte und Lebensfreude. Genau das macht sie zu einem der spannendsten Reiseziele Südamerikas.
Buenos Aires vereint europäische Architektur mit lateinamerikanischer Lebensfreude.
Die Stadt wurde stark von Einwanderern aus Europa geprägt und besitzt gleichzeitig eine ausgeprägte eigene Identität. Geschichte, Kultur, Tango und Fußball machen Buenos Aires zu einer der faszinierendsten Metropolen Südamerikas.
Buenos Aires liegt an der Ostküste Argentiniens am Río de la Plata, einem der breitesten Flüsse der Welt. Die Stadt befindet sich gegenüber von Uruguay und ist per Fähre schnell erreichbar. Diese Lage macht Buenos Aires zu einem wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region.
In der Stadt Buenos Aires leben rund 3 Millionen Menschen.
In der gesamten Metropolregion sind es über 13 Millionen Einwohner. Damit ist Buenos Aires die größte Stadt Argentiniens und eine der größten Metropolen Südamerikas.
Buenos Aires ist in 48 sogenannte Barrios unterteilt.
Jedes Viertel besitzt einen eigenen Charakter, von historisch und traditionell bis modern und kreativ. Wer die Stadt verstehen möchte, sollte sie über ihre Viertel entdecken und nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten.
Besonders beliebt bei Reisenden sind:
Die beste Reisezeit für Buenos Aires ist der Frühling (September bis November) und der Herbst (März bis Mai). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm und ideal für Stadtbesichtigungen. Der Sommer kann sehr heiß und schwül sein, der Winter mild und ruhig.
Buenos Aires gilt als relativ sichere Großstadt, wenn grundlegende Vorsicht beachtet wird.
Wertsachen sollten nicht offen getragen werden, besonders in belebten Bereichen. Nachts sind Taxis oder Fahrdienste wie Uber empfehlenswert. Mit gesundem Menschenverstand lässt sich die Stadt problemlos erkunden.
Der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut.
Die SUBE‑Karte ist notwendig für U‑Bahn, Busse und Züge. Ergänzend stehen Taxis, Remises sowie Apps wie Uber und Cabify zur Verfügung. Für kurze Strecken ist das Fahrrad-Leihsystem Ecobici eine gute Option.
Fußball ist ein zentraler Bestandteil der Stadtkultur.
Mit Vereinen wie Boca Juniors und River Plate besitzt Buenos Aires einige der bekanntesten Fußballclubs der Welt. Ein Stadionbesuch gilt für viele Reisende als eines der intensivsten Erlebnisse der Stadt.
Der Tango entstand in den ärmeren Vierteln von Buenos Aires und entwickelte sich zu einem weltweiten Kulturerbe. Die Stadt gilt bis heute als Zentrum des Tangos, mit Milongas, Festivals und einer jährlichen Tango‑Weltmeisterschaft.
Die Küche von Buenos Aires ist stark von europäischen Einwanderern geprägt.
Bekannt ist die Stadt vor allem für hochwertiges Rindfleisch, Empanadas und Pizza. Essen ist hier Teil der Kultur und des sozialen Lebens, nicht nur ein Trend.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen:
Viele Orte entfalten ihre Bedeutung besonders im Zusammenhang mit dem jeweiligen Viertel.
Ja, denn Argentinien bietet enorme landschaftliche und kulturelle Vielfalt.
Wer Buenos Aires mit weiteren Regionen wie Patagonien, den Iguazú‑Wasserfällen oder der Weinregion Mendoza verbinden möchte, profitiert von einer individuell geplanten Reise.
Südamerika Individuell gilt als erfahrener Argentinien‑Spezialist und entwickelt maßgeschneiderte Reisen, die Buenos Aires sinnvoll mit anderen Highlights des Landes kombinieren https://www.suedamerika-individuell.de/argentinien/
Buenos Aires eignet sich besonders für Reisende, die:
Die Stadt belohnt Neugier und Offenheit.